4D Ultraschallgerät

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Ultraschallgeräte mit 4D bei AMT

Ultraschalluntersuchungen (Sonografie) in 2D vermitteln in der Pränataldiagnostik und der Kardiologie wertvolle und oftmals lebensrettende Einblicke in den menschlichen Organismus. Die 2D-Ultraschallgeräte liefern dabei Bilder zu Momentaufnahmen in Echtzeit. Einen Schritt weiter können Gesundheitseinrichtungen, Ärzte und Ärztinnen mit 4D Ultraschallgeräten gehen.  Bei einer Untersuchung während der Schwangerschaft werden über 4D Ultraschallgeräte die Bewegungen des Kindes dargestellt. Auch 4D Ultraschall ermöglicht eine Betrachtung des ungeborenen Kindes in Echtzeit.

Die hochfrequenten Schallwellen erleichtern die Arbeit neben der Pränataldiagnostik auch in der Frauenheilkunde. Ein dreidimensionales Bild des Kindes oder auch einzelner Organe wird im Rahmen der pränatalen Diagnostik um die Komponente Zeit und damit Bewegung erweitert. Für die werdenden Eltern entsteht so ein erster Eindruck ihres Kindes. Für das medizinische Fachpersonal werden so wertvolle Daten gewonnen, die ein genaues Bild jeder Schwangerschaftswoche vermitteln können.

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4D Ultraschallgeräte zeigen hochwertige, schnelle und klinisch wertvolle Aufnahmen in Echtzeit. Das Verfahren wird auch Life-3D-Ultraschall genannt. Noch nicht beim Ersttrimester-Screening, aber im Verlauf des zweiten Trimesters liefert der 4D Ultraschall ein lebendiges Bild des Kindes. Diese Bewegungsaufnahmen vermitteln dem medizinischen Personal wichtige Eindrücke über den Gesundheitszustand des Fötus.

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Wie funktioniert 4D Ultraschall?

Das 4D-Ultraschall Verfahren erlaubt, über eine sonographische 3D Darstellung den Fetus im Mutterleib sehr detailliert und in Echtzeit zu beobachten. Aber wie funktioniert ein 4D Ultraschallgerät? Im Verlauf der Untersuchung wird ein dreidimensionales Bild in raschen Abständen aktualisiert. Das Ergebnis ist eine räumliche Filmsequenz. Diese wiederum ermöglicht sowohl dem Frauenarzt, der Frauenärztin sowie den werdenden Eltern Beobachtungen am sich bewegenden Fötus vorzunehmen.

Das 4D steht in diesem Fall für die Zeit, besser gesagt, für die Darstellung von Bewegung. Nicht nur im Verlauf der Untersuchung des ungeborenen Kindes und der Frau während der Schwangerschaft, auch in der Kardiologie wird das 4D-Ultraschallverfahren angewandt.

Grundlegend ermöglicht eine bewegliche Sonde die räumliche Darstellung. Der in die Geräte integrierte Computer berechnet aus den kurz hintereinander aufgenommenen Schnittbildern ein dreidimensionales Bild. Aus diesen Einzelbildern wird anschließend eine Art Video erzeugt. Wichtig zu erwähnen ist, dass mehrere Voraussetzungen für das Erzeugen von 4D-Ultraschall-Aufnahmen gegeben sein müssen. Neben einer ausreichenden Menge an Fruchtwasser sollte auch die Lage des Kindes im Mutterleib passend sein. Von zusätzlicher Bedeutung sind auch die Dicke der Bauchdecke, die Schwangerschaftswoche sowie der Sitz des Mutterkuchens (Plazentalokalisation).

Die Frage nach der Funktionsweise eines 4D Ultraschallgeräts inkludiert auch, wann man es einsetzt kann und sollte und warum. Die ersten „bewegten Abbildungen“ vermitteln den Eltern ein frühes Bild ihres Nachwuchses. In beeindruckenden Echtzeit-Aufnahmen können Bewegungen nachvollzogen und die Gesichtszüge erkannt werden. Zwischen der 12. und 16. Schwangerschaftswoche können erste 4D-Ultraschallaufnahmen sinnvoll sein. Ab der 29. Schwangerschaftswoche können Details erkannt werden. Diese 4D Aufnahmen eignen sich medizinisch speziell für die plastische Darstellung von Fehlbildungen. Dies gilt für jene an der Körperoberfläche sowie der inneren Organe. Chromosomale Fehlbildungen wie bei Trisomie 21 oder Trisomie 18 können nicht erkannt werden, aber nach den körperlichen Anzeichen dafür kann gesucht werden.

Was sind die Vorteile von 4D Ultraschall?

Das Angebot an medizinisch höchst hilfreichen 4D Ultraschallgeräten ist umfangreich. Laut einer Information der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) vereint jedes hochwertige Gerät folgende Vorteile in sich.

Der zeitliche Aufwand bei vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen in einer Praxis an Feten für Screenings und Diagnosen, wird durch die 4D Ultraschallgeräte vermindert. Die Geräte für die 4D Diagnostik können Daten für Ferndiagnosen in weit abgelegenen Gebieten, für Experten-Reviews sowie für den medizinischen Unterricht speichern.

Neben der Förderung der Beziehung der Eltern zu ihrem ungeborenen Kind, kann so speziell die Teilhabe des Vaters durch eine 4D-Darstellung gefördert werden. Psychologen bestätigen, dass dies dem Kindswohl förderlich ist. Bewegt sich das Kind, wird dieser Prozess vertieft.

Für die Medizin schafft ein 4D Ultraschallgerät den Vorteil, die fötale Anatomie und deren mögliche Anomalien frühzeitig zu erkennen. Speziell was das Gesicht, die Gliedmaßen, das Neuralrohr, das Herz sowie das Skelett angeht, dienen diese erweiterten 3D Aufnahmen im Rahmen einer Ultraschall-Untersuchung einem diagnostischen und pränatalen Zweck.

Jedes 3D- oder auch 4D-Ultraschallgerät verfügt zudem über die Vorteile des 2D-Ultraschalls. Diese inkludieren das Erkennen und Bewerten des fötalen Wohlbefindens, des fötalen Wachstums, das Wahrnehmen des fötalen Herzschlags sowie die plazentare Lokalisierung.

Der Preis für ein 4D-Gerät liegt in der Regel über dem eines normalen 3D Ultraschallapparats. Die Anforderungen an das Personal sind hierbei ebenfalls höher.

Was ist der Unterschied zu 3D?

Die Technik der 2D/3D Ultraschalldarstellung von Feten war in der Sonografie ein revolutionärer Meilenstein. Das Verfahren wird dafür eingesetzt, über Ultraschallbilder jedes Organ und auch die äußere Erscheinung eines Fötus im Mutterleib optisch in 3D darzustellen. Jede Information aus diesem System wird in der Praxis für bestimmte Fragestellungen in der pränatalen Ultraschalldiagnostik verwendet. Am Ende erhalten Eltern ein dreidimensional gut erkennbares Bild ihres ungeborenen Kindes.

Was unterscheidet nun den 3D vom 4D Ultraschall? Der Unterschied ist, dass man als Frauenarzt oder als Frauenärztin mittels des 4D-Ultraschalls die räumliche Darstellung des 3D um die Komponente Zeit erweitert. Dabei erzeugt das 4D Ultraschallgerät in Echtzeit eine so rasche Abfolge von Bildern, dass daraus die Bewegung des Fötus ersichtlich wird. Damit haben sowohl die Eltern wie auch das Personal einer Gesundheitseinrichtung neben 3D-Bildern eine Art Film, der die körperlichen Einzelheiten eines Ungeborenen wiedergibt. Mit dieser Methode können Schwangeren über die Ultraschalldiagnostik Ängste genommen und frühe Erinnerungen in Videoform gegeben werden.

Ein entscheidender Unterschied ist, dass 4D-Ultraschallgeräte dann zum Einsatz kommen, wenn die 3D Ultraschall-Untersuchung keine Information für eine ausreichende Diagnose bieten kann. Ähnliches gilt im Rahmen der 2D-Sonografie. Es gibt auch ein nicht zu unterschätzendes Angebot von 3D/4D-Ultraschall-Geräten, die in den Bereichen Gynäkologie, Onkologie, Kardiologie sowie Angiographie Verwendung finden.

Wie ist die Gesetzeslage für 4D Ultraschall?

Werdende Eltern, Frauenärzte, Frauenärztinnen sowie medizinische Gesundheitseinrichtungen müssen sich keine Sorgen machen. Für die Frauenheilkunde, die pränatale Diagnostik und für andere wichtige medizinische Untersuchungen werden sowohl 3D- wie auch 4D-Ultraschallaufnahmen über das Jahr 2021 hinaus erlaubt sein.

Für immer präzisere Bilder vom ungeborenen Kind wird eine immer höhere Intensität der Strahlen verwendet. Obwohl laut der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin die Verwendung unbedenklich ist, verbietet der Gesetzgeber ab dem Jahr 2021 das „Baby-Watching“ allein des Erinnerungswertes wegen. Ab diesem Zeitpunkt sind 3D- sowie 4D-Ultraschallaufnahmen nur noch für medizinische Zwecke sowie bei der Schwangerschaftsvorsorge und der Geburtshilfe erlaubt.

Die DEGUM weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es selbst nach jahrzehntelanger intensiver Forschungsarbeit nach wie vor keine Studienergebnisse gibt, die darauf hindeuten, dass Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft eine Gesundheitsbelastung für das ungeborene Kind darstellen.

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